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A   Ausbaupaket. Bauherren, die selbst Hand anlegen wollen, können bei den meisten Herstellern das benötigte Material (teilweise inklusive passendem Werkzeug) als "Paket" für das jeweilige Gewerk zukaufen.
B   Billigangebote. Klar, wer will nicht sparen beim Hausbau? Aber wenn man einem unseriösen Anbieter auf den Leim gegangen ist, zahlt man am Ende erheblich drauf Also aufgepaßt! Informieren Sie sich beim Deutschen Fertigbauverband, ob die Firma Mitglied ist oder nicht.
C   C02-Bindung. Holz hat die natürliche Eigenschaft, das umweltschädliche C02 zu binden. Mit Ihrem Fertighaus in Holzbauweise sind Sie also "öko-aktiv": Ein Holzhaus bindet soviel C02, wie ein Auto auf 100.000 km freisetzt!
D   DIN-Normen. Sind vom Deutschen Industrie-Normenausschuß aufgestellte Bedingungen und Regeln, zum Beispiel für Baustoffe und die Ausführung von Leistungen. Die Mitglieder in der Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (siehe auch) bieten ihren Kunden über diese bestehenden Normen hinaus eine Qualitäts-Gewährleistung durch die regelmäßige Fremd-Kontrolle der Fertigbauteile.
E   Eigenkapital. Ein möglichst hohes Eigenkapital ist bei der gesamten Baufinanzierung Gold wert. Deshalb sollten Baufamilien vorhandenes Vermögen, mit Ausnahme der "eisernen Reserve" vollständig für den Hausbau einsetzen. Der Finanzbedarf sinkt entsprechend und damit die daraus resultierende monatliche Belastung für Zins und Tilgung.
F   Finanzierung. Wahrscheinlich der entscheidende Faktor beim "Unternehmen Hausbau". Das wichtigste hierbei ist ein sehr "guter Draht" zu Ihrer Bank oder zu Ihrem Finanzierungsinstitut. Seien Sie kritisch: Fühlen Sie sich dort gut aufgehoben oder haben Sie das Gefühl man will Sie über den Tisch ziehen? Immer daran denken, daß die Bank an Ihnen verdient, - deshalb ist eine gesunde Portion Selbstbewußtsein hier angebracht!
G   Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau. Der "Schwesterverband" des DFV kümmert sich um die qualitativen Belange beim Hausbau. Für den privaten wie den öffentlichen Bauherren bedeutet die Mitgliedschaft in dieser Gütegemeinschaft eine Gewährleistung, die über die bestehenden DIN-Nonnen (siehe auch) hinaus geht.
H   Holz. Der älteste Baustoff für ein Haus überhaupt. Heutzutage wieder total im Kommen, da umweltfreundlich, wohnklimatisch wertvoll und von der Öko-Bilanz (siehe auch) her überzeugend.
I   Imprägnierung. Spezielle Anstriche, die einem Material wasserabweisende Eigenschaften verleihen und damit gegen Verwitterung schützen. Chemische Holzschutzmittel werden heutzutage kaum noch verwendet; und wenn, dann nach dem Grundsatz: so wenig wie möglich und nur dort, wo nötig.
J   Junges Bauen. Moderne Holzfertighäuser sind nicht nur energiesparend und ökologisch sinnvoll - sondern sehen einfach gut aus! Ob Single-Haus oder Mehrfamilien-Haus - mit der Fertigbauweise lassen sich alle individuellen Wünsche verwirklichen.
K   Keller. Ob Sie einen wollen oder nicht, bestimmen Sie. Fakt ist, daß die Unterkellerung Ihres Hauses mit rund 50.000 DM zu Buche schlägt - aber dafür gewinnen Sie auch jede Menge Platz und Stauraum und der Wiederverkaufswert Ihres Hauses erhöht sich.
L   Leistungsbeschreibung. Vorteil für den Kunden: Bei einem Mitgliedsbetrieb im. Deutschen Fertigbauverband erhalten Sie einen genauen Abriß der Leistungen, die in dem vereinbarten Preis enthalten sind. So werden Mißverständnisse von vornherein vermieden.
M   Musterhaus-Ausstellung. Gibt es rund 20 in ganz Deutschland. Auf einer überschaubaren Fläche kann man hier verschiedene Haustypen von verschiedenen Herstellern begutachten.
N   Niedrigenergiehaus. Unterschreitet die bestehende Wärmeschutzverordnung um ca. 25 bis 40 Prozent.
O   Oko-Bilanz. Vergleichswerte für verschiedene Materialien, beispielsweise Holz, Metall oder Stein. Im Energieverbrauch für die Herstellung der einzelnen Baustoffe schneidet dabei Holz als Klassenbester ab.
P   Pauschalpreis. Sind absolute Festpreise. Mit der vertraglichen Vereinbarung kommen Auftragnehmer und Auftraggeber überein, daß Mehr- oder Minderleistungen nicht ausgleichspflichtig sind. Der Pauschalpreis gibt dem Bauherren eine sichere Kalkulationsgrundlage für die Planung der Baufinanzierung.
Q   Qualität. Vielleicht das wichtigste Argument bei einem Fertighaus. Seriöse Hersteller lassen sich durch sogenannte Staatliche Materialprüfungsanstalten technisch überwachen. Als 'Belohnung' gibt es das RAL-Gütesiegel (siehe auch)
R   RAL-Gütesiegel. Die Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (siehe auch) hat mit RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. einen Vertrag abgeschlossen, aufgrund dessen sich die Mitglieder der GDF regelmäßig einer Prüfkontrolle unterziehen. Auf Herz und Nieren werden dabe die vorgefertigten Elemente getestet und bei bestandener Prüfung mit dem Gütesiegel versehen.
S   Schlüsselfertig. Unter diesem Begriff versteht man in der Re einzugsbereit. Das heißt Ihr Haus ist fix und fertig tapeziert und die Böden sind verlegt. Sie brauchen nur noch Ihre Möbel auspacken und aufstellen.
T   Trittschall-Dämmung. Nichts hält leider so lange wie ein Vorurteil. Schade! Denn mit den im Fertighaus verwendeten High-Tech-Holzkonstruktionen können heute ebenso gute Schalldämmwerte erzielt werden wie in einem Haus in herkömmlicher Naßbauweise.
U   Umbauter Raum. Steht nach der DIN 277 als Kennzahl für die Größe eines Haus in Kubikmetern und bezeichnet den Raum, der von den Außenmauern, vom Dach und von der Kellerseite umschlossen wird.
V   Versicherungen. Ganz wichtig für alle, die bei ihrem Haus selbst mitbauen wollen: Sie müssen sich bei der Bauberufsgenossenschaft gegen Unfälle vor Ort versichern. Empfehlenswert sind auch die Grundstückhaftpflichtversicherung sowie die Bauherrenhaftpflichtversicherung, denn wer ist schon vor bestimmten Unfallrisiken auf einer Baustelle gefeit?
W   Wärmeschutzverordnung. Die noch gültige WSV von 1995 legt die Mindestwerte für den baulichen Wärmeschutz von Neubauten fest. Der jährliche Heizwärmebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche wurde je nach Standort des Gebäudes auf 54 bis 100 Kilowattstunden begrenzt. Fertighäuser, die in der Regel als Niedrigenergiehäuser ausgelegt sind, unterschreiten die gesetzlichen Normen - ein weiterer Vorteil für den Mieter.
XYZ   Zufall. Bei einem solchen Unterfangen wie dem Bau eines Hauses sollte man möglichst nichts dem Zufall überlassen. Nach wie vor am wichtigsten: die Wahl des Baupartners. Informieren Sie sich bei der Geschäftsstelle des Fertigbauverbandes!


© Deutscher Fertigbauverband e.V. 2002 - 2007

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